Wir sind Clemens, Alex und Philipp und machen aktuell unseren Weltfreiwilligendienst in Tansania. Für insgesamt 12 Monate leben und arbeiten wir hier im Rahmen des Welfreiwilligendienst-Programms und sammeln dabei viele neue Eindrücke, Erfahrungen und Perspektiven.

Schon vor unserem Abschluss war uns klar, dass wir nicht direkt mit Studium oder Ausbildung beginnen möchten. Stattdessen wollten wir die Gelegenheit nutzen, neue Kulturen kennenzulernen, uns sozial zu engagieren und unseren Horizont zu erweitern. Der Weltfreiwilligendienst bietet genau diese Möglichkeit, indem er interkulturellen Austausch mit praktischer Arbeit verbindet. Für uns ist es eine Chance, über den eigenen Tellerrand hinauszuschauen und wertvolle Erfahrungen fürs Leben zu sammeln.

Tansania hat uns besonders angesprochen, da es ein kulturell vielfältiges und faszinierendes Land ist. Wir hatten großes Interesse daran, Ostafrika näher kennenzulernen und in eine uns zunächst fremde Lebenswelt einzutauchen. Zudem hat uns das konkrete Projekt überzeugt, da die Kombination aus Gemeinschaft, Engagement und dem Leben vor Ort für uns sehr interessant war.

In unserem Projekt übernehmen wir unterschiedliche Aufgaben, die unseren Alltag abwechslungsreich gestalten. Ein großer Teil unserer Arbeit findet in unserer Einsatzstelle, dem Kloster Mvimwa Abbey statt, beispiels-weise helfen wir in der Küche oder auf der Farm. Wir werden jedoch auch noch in den Schulen arbeiten, worauf wir uns schon sehr freuen. Darüber hinaus helfen wir bei organisatorischen Aufgaben und bringen uns dort ein, wo gerade Unterstützung benötigt wird. Oft läuft nicht alles nach Plan, doch genau diese Flexibilität macht unsere Arbeit spannend und lehrreich.

Die Zeit in Tansania hat uns bis-her sehr geprägt. Besonders beeindruckt hat uns die große Offenheit und Freundlichkeit der Menschen sowie das starke Gemeinschaftsgefühl vor Ort. Gleichzeitig erleben wir einen Alltag, der sich in vielen Punkten von unserem Leben in Deutsch-land unterscheidet. Natürlich begegnen wir auch Herausforderungen, etwa durch Sprachbarrieren oder andere Arbeitsweisen. Doch gerade diese Situationen helfen uns, geduldiger zu werden und neue Perspektiven einzunehmen. Insgesamt lernen wir jeden Tag dazu und wachsen sowohl persönlich als auch kulturell an unseren Erfahrungen.

Neben unserer Arbeit bleibt uns auch Zeit, das Land zu erkunden und gemeinsam etwas zu unternehmen. Dabei konnten wir bereits viele besondere Eindrücke sammeln, etwa bei Ausflügen nach Sansibar, Dar es Salaam, aber auch das Kennenlernen der anderen Freiwilligen, die in Tanzania ihren Weltfreiwilligendienst vollziehen. Auch im Alltag erleben wir immer wieder neue Situationen, die uns die Kultur und das Leben vor Ort näherbringen. Gemeinsame Freizeitaktivitäten stärken zudem unseren Zusammenhalt und machen diese Zeit für uns besonders wert-voll.

Unser Weltfreiwilligendienst ist für uns eine einzigartige Erfahrung, die uns nachhaltig prägt. Wir sind dankbar für die Möglichkeit, in eine andere Kultur einzutauchen, neue Menschen kennenzulernen und uns gleichzeitig sinnvoll einzubringen. Die vielen Eindrücke und Erlebnisse werden uns noch lange begleiten und unseren Blick auf die Welt verändern.

 

Alexander mit Clemens und Philipp