Das erste halbe Jahr in Tanzania verging für uns wie im Flug und schon ist es Zeit zu unserem Zwischenseminar in Bagamoyo aufzubrechen.

Endlich angekommen trafen wir auf die anderen Freiwilligen, die am Zwischenseminar teilnahmen. Insgesamt waren wir 20 Freiwillige, die ihren Freiwilligendienst in Tansania und Uganda absolvieren.

In der Woche redeten wir über wichtige Themen, die wir selber aussuchen durften. Unteranderem den Kolonialismus, Armut und Kulturunterschiede zwischen Deutschland und den Einsatzländern. Jedoch auch über Geschlechterrollen, Freundschaften, Krisen und wie ich diese bewältigen kann und vieles mehr.

Das Wichtigste war jedoch sich mit den anderen über das letzte halbe Jahr austauschen zu können und mit ihnen eine schöne Zeit zu verbringen. So saßen wir jeden Abend nach den Einheiten noch zusammen, spielten etwas, unterhielten uns oder gingen schwimmen. Außerdem gab es einige witzige Aktionen, eine von diesen war, dass wir ein paar Freiwilligen witzige Frisuren geschnitten, der eine bekam eine Mönchsfrisur, der andere bekam eine Frisur, die sich Avatarpfeil nennt, diese ist an der Zeichentrickserie „Avatar Herr der Elemente“ orientiert. Es war erstaunlich, wie gut die Gruppe zusammengepasst hat und wie gut wir uns nach nur einer Woche schon verstanden haben.

Da ich meinen Freiwilligendienst in Mvimwa Abbey, welches im Westen Tanzanias liegt, haben meine Mitfreiwilligen und ich diese Möglichkeit gleich genutzt, um nach dem Zwischenseminar noch Urlaub zu machen. Wir verbrachten circa eine Woche auf Zanzibar und eine weitere Woche in Nyangao, was eine kleine Stadt im Süden Tanzanias ist. Außerdem fuhren wir noch nach Mtwara, um dort eine Nacht zu verbringen und besuchten dort auch gleich noch zwei Freiwillige, die wir auf dem Zwischenseminar kennenlernen durften. Abschließend ging es dann noch nach Mwanza. Auf dem Weg machten wir nochmal Pause in Dar es Salaam und besuchten dort ein paar andere Freiwillige, die wir schon nach dem Zwischenseminar besucht haben.

Dann war es auch schon Zeit ins Kloster zurückzukehren, wo wir uns schon wieder auf den normalen Alltag freuen.

Liebe Grüße

Alex