Pressemeldung des Bistums Augsburg:

Nach einer einjährigen pandemiebedingten Pause kann das Bistum Augsburg seinen Weltfreiwilligendienst wiederaufnehmen: Am Donnerstag, den 9. September wurden drei junge Erwachsene nach Chile und Rumänien ausgesandt. Dort werden sie ein Jahr lang in sozialen Bereichen tätig sein sowie Sprache und Kultur kennenlernen.

Luca Dürr aus Trochtelfingen und Sven Kurz aus Lauchheim gehen für ein Jahr in die zentralchilenische Stadt Los Ángeles. Dort werden sie im Rahmen des Projekts „Sternenkinder“ bei der Betreuung und dem Unterricht von Menschen mit Behinderung mithelfen. Die Augsburgerin Kristina Mittelhammer wird nach Blaj in Rumänien entsandt, wo sie soziale Projekte der örtlichen Caritas unterstützen wird. Sie ist die erste Freiwillige, die über den Weltfreiwilligendienst des Bistums nach Rumänien kommt.

(v.l.) Mona Grasse von der Abteilung Weltkirche mit den Freiwilligen Sven Kurz, Luca Dürr und Kristina Mittelhammer.

Die drei jungen Erwachsenen würden einen aktiven Beitrag zur Einen Welt leisten, betonte Mona Grasse von der Abteilung Weltkirche des Bischöflichen Ordinariats im Rahmen des Aussendungsgottesdienstes in Reimlingen: „Ihr übernehmt Verantwortung und setzt euch ein für eine gerechtere Welt.“

Eigentlich könne der Weltfreiwilligendienst insgesamt 13 Stellen in fünf Ländern vermitteln, erklärt Grasse. Aufgrund der Corona-Pandemie sei es jedoch zu vielfältigen Schwierigkeiten und Unsicherheiten bei der Planung gekommen, weshalb trotz großer Nachfrage von Freiwilligen letztendlich nur drei Plätze zur Verfügung gestanden seien. Für 2022 erhofft sie sich, dass das Stellenkontingent wieder möglichst ganz ausgeschöpft werden könne. Dann wird auch mit Tansania ein neues Zielland in das Projekt eingebunden, in dem zwei junge Menschen tätig sein können.

Quelle: Nach Corona-Pause: Bistum sendet zum Weltfreiwilligendienst aus – Bistum Augsburg (bistum-augsburg.de)